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Kontrolle vor dem Flug

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Die folgenden Gegenstände sind an Bord verboten

Für die Sicherheit am Internationalen Flughafen Sheremetyevo ist die geschlossene Aktiengesellschaft „AeroMASCH-Flugsicherheit“ (CJSC AeroMASH-Aviation Security) zuständig.
AeroMASH–Aviation Security CJSC wurde 1998 gegründet und war eines der ersten Unternehmen in Russland, das die Einhaltung der Normen, Regeln und Grundsätze der Flugsicherheit im Luftfrachtverkehr nach Maßgabe der ICAO bzw. / IATA Vorschriften und des Luftfahrtrechts der Russischen Föderation gewährleistete.

Gemäß Anlage 1 der Vorschriften für Kontrollen vor und nach dem Flug, in Kraft gesetzt durch die Verordnung des Verkehrsministeriums der Russischen Föderation Nr. 104 vom 25. Juli 2007, ist es verboten, folgende gefährliche Stoffe und Gegenstände im aufgegebenen Gepäck oder im Handgepäck zu befördern:

Magnetisches Material

Sprengstoffe und Waffen

Giftige Substanzen

Brennbare Flüssigkeiten

Brennbare Feststoffe

Radioaktive Materialien

Komprimierte und verflüssigte Gase

Oxidierende Wirkstoffe und organische Peroxide

Toxische Substanzen

Ätzende und korrodierende Substanzen

Kleingeräte, die durch Lithium-Batterien mit Strom versorgt werden und andere gefährliche Substanzen, Gegenstände und Waren, die dazu verwendet werden können, Passagiere und die Flugzeugbesatzung anzugreifen oder die eine Gefahr für die Flugsicherheit darstellen können.

Passagierdaten

Die folgenden Gegenstände sind an Bord zulässig
Die folgenden Gegenstände sind an Bord zulässig

Die Besatzungsmitglieder und die Passagiere dürfen folgende Gegenstände und Substanzen mit an Bord des Flugzeugs nehmen, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

Mit dem aufgegebenen Gepäck im Fracht- und Gepäckraum des Flugzeugs sowie vor dem Zugriff der Passagiere geschützt

  • Armbrüste, Harpunen [*], Säbel, Kürassierdegen, Beile, Krummsäbel, Breitschwerter, Schwerter, Bajonette, Dolche, Klappmesser, Feststellmesser, alle Waffennachbildungen;
  • Haushaltsmesser (Scheren) mit einer Klingenlänge von mehr als 60 mm;
  • alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 24 %, jedoch nicht mehr als 70 Vol.-%, in Einzelhandelsverpackungen mit höchstens 5 Liter Volumen (höchstens 5 Liter pro Passagier);
  • Flüssigkeiten und alkoholische Drinks mit höchstens 24 Vol.-% Alkoholgehalt;
  • Spraydosen für Sport- oder Haushaltszwecke, geschützt durch Deckel, die eine spontane Freisetzung des Inhalts verhindern und mit einem Volumen von höchstens 0,5 kg oder 500 ml, höchstens 2 kg oder 2 l pro Passagier;
  • ein medizinisches Quecksilber-Thermometer in einem Standardbehälter – ein Messgerät pro Passagier.

Im Handgepäck:

  • Fieberthermometer ohne Quecksilber;
  • Quecksilber-Blutdruckmessgerät in einem Standardbehälter – ein Messgerät pro Passagier;
  • Quecksilberbarometer oder Quecksilberthermometer, verpackt in einem auslaufsicheren Behälter und versiegelt mit dem Stempel des Absenders;
  • Einwegfeuerzeuge – ein Feuerzeug pro Passagier;
  • Trockeneis für verderbliche Lebensmittel – höchstens 2 kg pro Passagier;
  • 3%iges Wasserstoffperoxid – höchstens 100 ml pro Passagier;
  • ungefährliche Flüssigkeiten, Gele und Aerosole in Behältern von höchstens 100 ml Volumen (oder eine äquivalente Menge in anderen Maßeinheiten), verpackt in transparenten Kunststoffbeuteln mit höchstens 1 l Volumen – ein Beutel pro Passagier.

Flüssigkeiten in Behältern

Die Beförderung von Behältern mit einem Volumen von mehr als 100 ml ist nicht zulässig, auch wenn die Behälter nur teilweise gefüllt sind.
Ausnahmen gelten für Medikamente, Kindernahrung und spezielle Diäten.

Flüssigkeiten, die in Duty-Free-Shops des Flughafens gekauft wurden

Flüssigkeiten, die im Duty-Free-Shop auf dem Flughafen oder an Bord gekauft wurden, müssen in einem zuverlässig versiegelten Kunststoffbeutel verpackt sein, so dass sie während des Flugs identifiziert werden können. Der Beutel sollte sicher belegen, dass diese Gegenstände im Duty-Free-Shop auf dem Flughafen oder an Bord des Flugzeugs und am Tag (an den Tagen) der Reise gekauft wurden.
Das Flughafen-Management, die Fluggesellschaft und die durchführende Gesellschaft sind berechtigt, aufgrund erhöhter Risiken weitere Sicherheitsmaßnahmen einzuführen und die Beförderung folgender Gegenstände im Handgepäck zu verbieten:

  • Korkenzieher;
  • Injektionsnadeln (falls kein medizinischer Grund vorliegt);
  • Stricknadeln;
  • Scheren mit einer Klinge bis 60 mm Länge;
  • Klapp- und Reisetaschenmesser mit einer Klinge bis 60 mm Länge.

Kleingeräte zur Unterstützung der persönlichen Mobilität

Beförderung Lithiumbatterie-betriebener Kleingeräte zur Unterstützung der persönlichen Mobilität.
Zu den Kleingeräten zur Unterstützung der persönlichen Mobilität zählen:

  • Einräder;
  • Segways (Mini-Segways);
  • Hoverboards;
  • Selbstbalancierende Boards;
  • E-Boards.

Gemäß IATA-Empfehlungen können die genannten Geräte von der Aeroflot PJSC als aufgegebenes Gepäck auf Flügen befördert werden, sofern die Mobilitätshilfen keine Lithium-Ionen-Batterie enthalten.
Die aus dem Kleingerät zur Unterstützung der persönlichen Mobilität (Mobilitätshilfe) entfernte Lithium-Ionen-Batterie darf nur im Handgepäck und unter der Bedingung befördert werden, dass die Leistung der Batterie den festgesetzten Grenzwert von 160 W/h nicht überschreitet.
Kleine Geräte mit eingebauter (nicht herausnehmbarer) Lithium-Ionen-Batterie dürfen befördert werden, sofern sie vom Frachtterminal des Flughafens als Gefahrgut gekennzeichnet wurden.

[*] Vorschriften für die Beförderung von Waffen

  • Bei der Buchung und beim Check-in der Flüge mit Aeroflot PJSC muss der Passagier angeben, dass er beabsichtigt, Waffen im Gepäck zu befördern.
  • Ein Passagier, der Waffen befördern möchte, muss spätestens 1.5 Stunden vor dem Abflug zum Check-in kommen.
  • Passagiere, die innerhalb Russlands Waffen transportieren, müssen einen Waffenschein mit sich führen.
  • Beim Import/Export von Waffen nach/aus Russland und bei der Beförderung von Waffen durch das Territorium von Russland muss der Passagier eine Import-/Exporterlaubnis einer zuständigen Stelle des Innenministeriums besitzen.
  • Transferpassagiere, die in der Russischen Föderation Waffen befördern, müssen die Waffen im Flughafen Sheremetyevo erneut abfertigen lassen.
  • Gemäß dem Gesetz "Über Waffen":
    • dürfen Ausländer Sport- und Jagdwaffen in die Russische Föderation importieren, wenn sie von einer Institution mit Jagdlizenz eingeladen werden oder einen Jagdvertrag mit einer solchen Einrichtung haben oder wenn sie zu einer Sportveranstaltung eingeladen werden und die entsprechende Genehmigung des Innenministeriums eingeholt wird;
    • ist es ausländischen Staatsbürgern grundsätzlich verboten, Waffen jeder Art, aller Typen, Versionen und Modelle zum Zweck der Gewährleistung der persönlichen Sicherheit und zum Schutz von Eigentum, Leib und Leben, zum begleitenden Personenschutz oder zu einem anderen als den in den einzelnen internationalen Verträgen der Russischen Föderation vorgesehenen Zwecken in die Russische Föderation einzuführen.
  • Waffen müssen am Abflugflughafen zur Aufbewahrung während des Fluges abgegeben werden und werden dem Besitzer am Zielflughafen ausgehändigt.
  • Nachbildungen von Waffen (Pistolen, Revolver, Gewehre, Karabiner, Maschinengewehre, Elektroschocker usw.) dürfen nicht in der Flugzeugkabine befördert werden.
    Nachbildungen von Waffen dürfen nur mit dem aufgegebenen Gepäck im Gepäckraum befördert werden.
  • Es werden nur nicht geladene Waffen befördert, die sich in einer Verpackung (Hüllen, Halfter, spezielle Behälter, Taschen usw.) befinden, die den Sicherheitsvorschriften für Waffen entspricht. Feuerwaffen und Munition müssen sich in separaten Behältern befinden.
  • Das Gewicht der zu befördernden Munition darf höchstens 5 kg pro Passagier betragen.
  • Patronen für Gaswaffen sind zur Beförderung im Luftverkehr nicht zugelassen.
  • Luftgewehre mit einer Geschossenergie von mehr als 3 Joule gelten als zivile Waffen (Artikel 3 des Waffengesetzes) und müssen gemäß den Beförderungsvorschriften für sonstige Waffen befördert werden. Für Luftgewehre mit einer Geschossenergie von mehr als 7,5 Joule und einem Kaliber von mehr als 4,5 mm muss für die Beförderung ein Waffenschein vorliegen (Artikel 13 des Gesetzes "Über Waffen").
  • In Russland hergestellte Elektroschocker gelten als zivile Waffen (Artikel 3 des Gesetzes "Über Waffen") und werden gemäß der vorgeschriebenen Verfahrensweise für sonstige Waffen befördert. Passagiere, die einen Elektroschocker befördern möchten, müssen ein Dokument mit den technischen Daten des Geräts mit sich führen, das es den Angestellten des Innenministeriums ermöglicht, die Einhaltung der in der Russischen Föderation staatlich vorgeschriebenen Leistungsparameter zu überprüfen. Es ist verboten, in Russland hergestellte Elektroschocker außerhalb der Russischen Föderation in Umlauf zu bringen (Artikel 6 des Gesetzes "Über Waffen"), dementsprechend ist auch deren Beförderung untersagt.

Vorübergehendes Verbot hinsichtlich der Beförderung (Verbreitung) von Zivil- und Militärwaffen und Munition.

Aufgrund der Anordnung des Präsidenten der Russischen Föderation vom 09.05.2017 Nr. 202 "Über die Anwendung der verschärften Sicherheitsmaßnahmen während der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 und des FIFA-Konföderationen-Pokals 2017" (mit Rücksicht auf die Anordnung des Präsidenten der Russischen Föderation vom 22.05.2017 Nr. 224) (nachfolgend "Anordnung" genannt) wurde das Beförderungsverbot für Zivil- und Dienstwaffen, sowie Patronen vom 25. Mai bis 25. Juli 2018 auf dem Gebiet der Subjekte der Russischen Föderation, wo sich die Objekte der Infrastruktur befinden, die für die Durchführung der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 vorgesehen sind, eingeführt.

Aeroflot informiert Sie darüber, dass das Beförderungsverbot für Zivil- und Dienstwaffen, sowie Patronen auf dem Gebiet der Flughäfen in den folgenden Städten eingeführt: Wolgograd, Jekaterinburg, Kasan, Kaliningrad, Moskau (Moskauer Gebiet), Nischni Nowgorod, Rostow am Don, Samara, Sankt Petersburg, Saransk, Sotschi.

Das Verbot betrefft unter anderem die Waffen von Transferfluggästen, die in den sich auf dem Gebiet der obengenannten Subjekte befindenden Flughäfen umsteigen.

Falls der Feststellung der Verstöße gegen die Anordnung:

  •   werden die Waffen und die Patronen auf den Flügen auf dem Gebiet der Russischen Föderation von Strafverfolgungsbehörden beschlagnahmt und aufbewahrt;
  •   werden die Waffen und die Patronen auf den Flügen von einem ausländischen Flughafen nach einem anderen ausländischen Flughafen durch einen Flughafen der Russischen Föderation (wo das Beförderungsverbot für Waffe wurde eingeführt) von Zollbehörden beschlagnahmt und aufbewahrt.

Ausnahme: Ausstellung, Inventur, Aufbewahrung und Beschlagnahme der Dienstwaffen und der entsprechenden Patronen, Übertragung, Beförderung, Transport, Benutzung, Einfuhr in die Russische Föderation und Ausfuhr aus der Russischen Föderation der Sportwaffen und der entsprechenden Patronen zwecks der Vorbereitung und der Durchführung der allrussischen und der internationalen Sportveranstaltungen im Schießsport, sowie Übertragung, Tragen, Transport und Benutzung der Zivil- und Dienstwaffen bei der Erfüllung von Arbeitern der juristischen Personen mit Sonderaufgaben ihrer Verpflichtungen, die vom Föderalgesetz über die Amtspflichten bezüglich des Schutzes des Lebens und der Gesundheit der Bürger, des Eigentums, des Umweltschutzes und des Schutzes der natürlichen Ressourcen, der wertvollen und gefährlichen Güter, sowie der Sonderkorrespondenz auferlegt wurden.

Informationshinweis

Ob eine Lithiumbatterie im Flugzeug befördert werden darf, ist abhängig von ihrer Konfiguration und Leistung (W/h) (wiederaufladbare Lithium-Ionen-/Polymerbatterien) oder ihrem Lithium-Gehalt (nicht wiederaufladbare Lithium-Metall-Batterien).
Bitte beachten Sie im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit und der Sicherheit Ihrer Mitreisenden die folgenden Vorschriften für die Beförderung von Lithiumbatterien.
Mit Lithiumbatterien betriebene elektronische Geräte müssen vollständig ausgeschaltet sein (Standby-Modus oder Energiesparmodus sind nicht zulässig) und in einer Schutzhülle befördert werden, um unbeabsichtigte Aktivierung und Beschädigung zu vermeiden. Ein geeigneter Schutz, der verhindert, dass sich das Gerät bewegt, sind Aktentaschen, Koffer, Computertaschen, Brieftaschen und/oder gepolstertes Material z. B. Kleidung.

Lithiumbatterien mit einer spezifischen Leistung von höchstens 100 W/h [*]

(Lithium-Metall-Batterien mit einem Lithiumgehalt von bis zu 2 g (LC))

Lithiumbatterien mit einer spezifischen Leistung zwischen 100 und 160 W/h [*]

(Lithium-Metall-Batterien mit einem Lithiumgehalt von 2 - 8 g (LC))

Lithiumbatterien mit einer spezifischen Leistung von über 160 W/h [*]

Kleingeräte zur Unterstützung der persönlichen Mobilität

Mit Lithium-Ionen-Zellen (Batterien) betrieben

Beispiele:

  • Handys;
  • Videokameras;
  • Uhren;
  • tragbare Musikwiedergabegeräte;
  • Laptops;
  • tragbare medizinische Geräte.

Im Handgepäck

  • Im Gerät erlaubt;
  • Ersatzbatterien müssen separat und geschützt aufbewahrt werden, um einen Kurzschluss zu verhindern (z. B. entweder in der ursprünglichen Einzelhandelsverpackung oder mit Klebeband an den ungeschützten Anschlüssen oder durch separate Aufbewahrung der einzelnen Batterie in Kunststoffbeuteln oder einer Schutzverpackung).

Im aufgegebenen Gepäck

  • Batterien müssen sich im Gerät befinden;
  • es sind Vorkehrungen zu treffen, die unbeabsichtigtes Einschalten verhindern;
  • die Beförderung von Ersatzakkus/Ersatzbatterien (nicht im Gerät) ist verboten.

Beispiele:

  • Zusatzakkus für Laptops;
  • professionelle audiovisuelle Ausrüstung;
  • tragbare medizinische Geräte.

Im Handgepäck

  • Genehmigung der Fluggesellschaft erforderlich;
  • Im Gerät erlaubt;
  • es sind Vorkehrungen zu treffen, die unbeabsichtigtes Einschalten verhindern;
  • Ersatzbatterien müssen separat aufbewahrt werden;
  • sie müssen separat und geschützt aufbewahrt werden, um einen Kurzschluss zu verhindern (z. B. entweder in der ursprünglichen Einzelhandelsverpackung oder mit Klebeband an den ungeschützten Anschlüssen oder durch separate Aufbewahrung der einzelnen Batterie in Kunststoffbeuteln oder einer Schutzverpackung);
  • Es dürfen höchstens zwei Lithium-Metall-Ersatzbatterien pro Passagier befördert werden.

Im aufgegebenen Gepäck

  • Genehmigung der Fluggesellschaft erforderlich;
  • Batterien müssen sich im Gerät befinden;
  • es sind Vorkehrungen zu treffen, die unbeabsichtigtes Einschalten verhindern;
  • die Beförderung von Ersatzakkus/Ersatzbatterien (nicht im Gerät) ist verboten.

Beispiele:

  • Industrieausrüstungen, wie sie zum Beispiel in einigen Elektro- und Hybridfahrzeugen enthalten sind,
  • Kleingeräte zur Unterstützung der persönlichen Mobilität und Mopeds.

Im aufgegebenem Gepäck und Handgepäck nicht erlaubt

  • sind gemäß den Gefahrgutvorschriften der International Civil Aviation Organization (Technical Instructions for the Safe Transport of Dangerous Goods by Air, ICAO Doc 9284 AN/905) als "Gefahrgut" zu befördern und zu kennzeichnen.

Ausnahmen

Rollstühle und vergleichbare batteriebetriebene Mobilitätshilfen mit Lithium-Ionen-Batterien mit einer spezifischen Leistung von mehr als 160 W/h, die von Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität aufgrund ihres Gesundheitszustands, hohen Alters oder temporär (z. B. bei einem Beinbruch) verwendet werden.

Voraussetzungen für die Genehmigung der Beförderung einer Mobilitätshilfe/eines Rollstuhls:

1. Der Flugzeugkapitän muss über den Aufbewahrungsort der Lithium-Batterie(n) informiert sein.

2. Es muss eine Genehmigung der Fluggesellschaft eingeholt werden.

3. Die Mobilitätshilfe muss durch entsprechende Vorkehrungen vor Beschädigung durch Gepäck, Post, Bordvorräte oder andere bewegliche Fracht geschützt werden.

4. Beförderung im aufgegebenen Gepäck unter folgenden Voraussetzungen:

  • die Batterieanschlüsse sind vor einem Kurzschluss geschützt (z. B. durch Abstandhalter im Batteriebehälter),
  • die Batterie ist sicher an der Mobilitätshilfe befestigt,
  • die elektrischen Schaltkreise sind getrennt.

5. Falls die Konstruktion der Mobilitätshilfe/des Rollstuhls das Entfernen der Batterie zulässt (z. B. faltbarer Rollstuhl):

  • Batterien müssen entfernt werden,
  • Batterien müssen durch Isolierung der Anschlüsse vor Kurzschluss geschützt werden (z. B. mit Klebeband),
  • entfernte Batterien sind vor Beschädigung zu schützen (z. B. durch Aufbewahrung in einer Schutzverpackung). Batterien müssen in der Passagierkabine transportiert werden,
  • die Batterieleistung darf 300 W/h nicht überschreiten,
  • es können nur eine Ersatzbatterie mit einer Leistung von höchstens 300 W/h oder zwei Ersatzbatterien mit einer Leistung von höchstens 160 W/h pro Batterie befördert werden.

Beispiele:

  • Einräder
  • Segways (Mini-Segways);
  • Hoverboards;
  • Selbstbalancierende Boards;
  • E-Boards.

Gemäß IATA-Empfehlungen können die genannten Geräte von der Aeroflot PJSC als aufgegebenes Gepäck auf Flügen befördert werden, sofern die Mobilitätshilfen keine Lithium-Ionen-Batterie enthalten.

Die aus dem Kleingerät zur Unterstützung der persönlichen Mobilität (Mobilitätshilfe) entfernte Lithium-Ionen-Batterie darf nur im Handgepäck und unter der Bedingung befördert werden, dass die Leistung der Batterie den festgesetzten Grenzwert von 160 W/h nicht überschreitet.

Kleine Geräte mit eingebauter (nicht herausnehmbarer) Lithium-Ionen-Batterie dürfen befördert werden, sofern sie vom Frachtterminal des Flughafens als Gefahrgut gekennzeichnet wurden.

[*] 1 W/h = 1 V · 1 Ah

 

Regeln für die Beförderung von elektronischen Raucherprodukten

Gegenstände oder Produkte

Aufbewahrungsort

Einschränkungen

 

Aufgegebenes Gepäck

Handgepäck

Auf eigene Gefahr

Genehmigung des Betreibers erforderlich

Kapitän des Flugzeugs ist zu informieren

 

Batteriebetriebene, tragbare elektronische Raucherprodukte (z. B. E-Zigaretten, E-Zigarillos, E-Zigarren, E-Pfeifen, Dampfgeneratoren, elektronische Nikotinprodukte)

Nein

Ja

Ja

Nein

Nein

a) von Passagieren und Besatzungsmitgliedern für den privaten Gebrauch mitgeführt;

b) Ersatzbatterien müssen separat geschützt werden, um einen Kurzschluss zu vermeiden (in der Originalverpackung des Einzelhandels und mit isolierten Anschlüssen);

c) die Batterien dürfen folgende Parameter nicht überschreiten:

  • Lithiumgehalt von Lithium-Metall-Batterien - 2 g,
  • spezifische Leistung von Lithium-Ionen-Batterien - 100 W/h;

d) die Nutzung der Geräte an Bord des Flugzeugs ist verboten;

e) die Geräte und/oder Batterien dürfen an Bord des Flugzeugs nicht aufgeladen werden.

Weitere Informationen unter: http://www.aeromash.ru/ru/about

Call-Center von Aeroflot

+7 (495) 223-5555 für Anrufe aus Moskau;
8-800-444-5555 für andere Regionen Russlands;
*555 MTS, Beeline, Megafon, Tele2 oder Anrufe aus Russland.