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Luftfrachtvertrag

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Nutzungsbedingungen

1. Die in diesem Vertrag verwendeten Begriffe haben folgende Bedeutung:

Ticket bezeichnet das Ticket und den Gepäckschein des Passagiers oder bei einem E-Ticket den Reiseplan bzw. Beleg, dessen Bestandteil diese Nutzungsbedingungen und Hinweise sind;

Beförderung wird äquivalent zum Begriff "Transport" verwendet. Fluggesellschaft bezeichnet jeglichen Luftbeförderer, der Passagiere bzw. deren Gepäck gemäß diesen Bedingungen befördert oder verpflichtet ist, diese zu befördern, oder im Zusammenhang mit dieser Luftbeförderung andere Services bereitstellt;

E-Ticket bezeichnet den von der Fluggesellschaft oder in deren Namen ausgestellten Reiseplan/Beleg, E-Gutscheine, oder – soweit anwendbar – eine Bordkarte;

Abkommen bezeichnet ein oder mehrere Dokumente, je nachdem, welche Dokumente die Luftbeförderung regulieren, und zwar:

Das Abkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr (Montrealer Abkommen, 28. Mai 1999);
Das Abkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr (Warschauer Abkommen, 12. Oktober 1929);
Das Warschauer Abkommen, wie geändert und ergänzt in Den Haag am 28. September 1955;
Das Warschauer Abkommen, wie geändert und ergänzt durch zusätzliche Abkommen, genehmigt in Guadalajara am 18. September 1961.

2. Die Regelungen des Abkommens zur Haftung gelten für jegliche Beförderung gemäß diesen Bedingungen außer für den Fall, dass es sich nicht um eine "internationale Beförderung" nach der Definition des Abkommens handelt. Für alle Inlandsflüge ist die Haftung in Übereinstimmung mit dem Luftfahrtgesetz der Russischen Föderation geregelt.

3. Unbeschadet des oben Gesagten gelten für jegliche Beförderung sowie alle im Zusammenhang mit der Beförderung erbrachten Dienstleistungen gemäß diesen Bestimmungen: (i) die im Ticket aufgeführten Nutzungsbedingungen, (ii) der gültige Flugtarif, (iii) die von der Fluggesellschaft festgelegten Beförderungsbedingungen sowie die geltenden Regeln, die ein untrennbarer Bestandteil derselben sind (weitere Informationen zu diesen Regeln können Sie im Vertretungsbüro der Fluggesellschaft erfragen). Die in den USA und Kanada gültigen Flugtarife gelten für die Beförderung zwischen diesen Ländern und jeglichen Zielen im Ausland.

4. Der Name der Fluggesellschaft kann im Ticket abgekürzt werden. In den Tarifen, den Beförderungsbedingungen, den Regeln und den Flugplänen werden sowohl die vollständigen als auch die abgekürzten Namen der Fluggesellschaften aufgeführt. Die Adresse der Fluggesellschaft ist der Abflugflughafen, der im Ticket neben dem abgekürzten Namen der zuerst genannten Fluggesellschaft angegeben ist. Die vereinbarten Zwischenlandungen sind die im Ticket oder im Flugplan der Fluggesellschaft genannten Zwischenlandungen auf der Flugroute des Passagiers. Wird eine Beförderung durch mehrere Fluggesellschaften nacheinander ausgeführt, gilt sie als eine einzelne Beförderung.

5. Für eine Fluggesellschaft, die Tickets für Flüge ausstellt, die von einer anderen Fluggesellschaft durchgeführt werden, gilt, dass sie als deren Agent handelt.

6. Jeglicher Haftungsausschluss und jegliche Haftungsbeschränkung der Fluggesellschaft gelten für deren Agenten, Mitarbeiter oder die Vertreter der Fluggesellschaft ebenso wie für alle Personen/Unternehmen, deren Flugzeuge von der Fluggesellschaft und deren Agenten bei der Beförderung verwendet werden sowie für die Agenten, Mitarbeiter und Vertreter dieser Personen/Unternehmen.

7. Fristen für die Einreichung von Forderungen gegen die Fluggesellschaft bei internationalen Beförderungen. Im Falle der Beschädigung von Gepäck bei einer internationalen Luftbeförderung muss die Person, die berechtigt/bevollmächtigt ist, dieses Gepäck zu empfangen, die Fluggesellschaft innerhalb von sieben Tagen nach Empfang des beschädigten Gepäcks (oder innerhalb von vierzehn Tagen nach Empfang einer beschädigten Fracht) in schriftlicher Form benachrichtigen.

Bei verspätetem Gepäck ist der Anspruch innerhalb von einundzwanzig Tagen nach Auslieferung des Gepäcks/der Fracht an die Person, die zum Empfang berechtigt/bevollmächtigt ist, geltend zu machen. Auf der Grundlage der oben genannten Forderung stellt die Fluggesellschaft einen Beleg aus. Wenn Gepäck verloren geht, muss die Forderung gegen die Fluggesellschaft innerhalb von achtzehn Monaten nach Ankunft des Flugzeugs am Zielflughafen, nach der geplanten Ankunft des Flugzeugs oder nach dem Datum, an dem die Luftbeförderung beendet wird, geltend gemacht werden.

Fristen für die Einreichung von Forderungen gegen die Fluggesellschaft bei der Beförderung des Gepäcks im Inland. Bei der Luftbeförderung im Inland müssen die Forderungen gegen die Fluggesellschaft innerhalb von sechs Monaten geltend gemacht werden. Begründung: Art. 126 und Art. 127 des Luftfahrtgesetzes der Russischen Föderation.

Die Verfahren zur Freigabe, Lagerung und Nachverfolgung des aufgegebenen Gepäcks sind in den Kapiteln 12 und 13 der Föderalen Luftfahrtbeförderungsrichtlinien “Allgemeine Regeln der Luftbeförderung von Passagieren, Gepäck und Frachtgütern und Anforderungen an die Dienstleistungen für Passagiere, Frachtversender und Frachtempfänger”, verabschiedet per Verordnung Nr. 82 des Verkehrsministeriums der Russischen Föderation vom 28. Juni 2007, geregelt.

8. Das Ticket ist ab dem Ausstellungsdatum ein Jahr gültig, soweit hier oder in den Tarifen oder geltenden Bedingungen nicht anderweitig festgelegt.

9. Ein Flugticket (einschließlich E-Tickets) bescheinigt, dass der Passagier und die Fluggesellschaft einen Vertrag abgeschlossen haben. Mit dem Kauf eines Tickets stimmt der Passagier den hier genannten Nutzungsbedingungen zu. Nutzt ein Passagier den von ihm/ihr gebuchten Sitzplatz für eine beliebige Teilstrecke der Flugroute nicht, muss er/sie die Fluggesellschaft darüber informieren, dass er/sie die Nutzungsbedingungen ändern möchte und die Absicht hat, die anschließenden Teilstrecken zu nutzen. Dazu muss der Passagier sich an die Stelle wenden, die das Ticket ausgestellt hat, oder an ein Verkaufsbüro von Aeroflot PJSC, um seine/ihre Buchung dementsprechend zu ändern. Andernfalls storniert das Buchungssystem automatisch alle weiteren Teilstrecken als "Nicht angetreten", ohne den Passagier zu benachrichtigen. Begründung: Föderale Luftfahrtbeförderungsrichtlinien, Abschnitt 2, Punkt 27 und Abschnitt 5, Punkt 75.

10. Die Fluggesellschaft unternimmt alle Anstrengungen, um den Passagier und sein/ihr Gepäck in einer angemessenen Frist zu befördern. Die im Flugplan und anderen Dokumenten angegebene Zeit kann nicht garantiert werden und ist nicht Bestandteil dieser Nutzungsbedingungen.
Die Fluggesellschaft ist berechtigt, ihre Verpflichtungen gemäß diesen Nutzungsbedingungen an eine andere Person oder ein anderes Unternehmen zu delegieren, einschließlich und ohne Einschränkungen bezüglich anderer Fluggesellschaften. Aus Gründen der Flugsicherheit oder auf Verlangen einer zuständigen Regierungsbehörde ist die Fluggesellschaft berechtigt, den im Ticket angegebenen Flug zu annullieren oder zu verschieben oder einen anderen Flugzeugtyp und/oder eine andere Flugroute zu wählen, einschließlich und ohne Einschränkung der Änderung oder Annullierung der Landung am im Ticket angegebenen Ziel.

Änderungen des Flugplans sind vorbehalten. Die Fluggesellschaft muss im Rahmen ihrer Möglichkeiten alle Anstrengungen unternehmen und alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um die Passagiere zu informieren, die den Beförderungsvertrag abgeschlossen haben.

In folgenden Fällen haftet die Fluggesellschaft nicht, wenn sie es versäumt hat, einen Passagier über Änderungen des Flugplans, des Abflug- und Zielflughafens und aller weiteren Flugparameter zu informieren: der Passagier hat bei der Buchung keine Kontaktinformationen angegeben (Telefonnummer, E-Mail-Adresse usw.) oder die Fluggesellschaft hat den Passagier über die angegebenen Kontaktinformationen nicht erreichen können und mindestens einmal versucht, den Passagier über die angegebenen Telefonnummern (E-Mail-Adressen usw.) zu kontaktieren, einschließlich und ohne Einschränkung auf den Fall, dass der Passagier falsche Kontaktinformationen angegeben hat. In diesen Fällen kommt die Fluggesellschaft nicht für Verluste auf, die dem Passagier durch die versäumte Benachrichtigung entstehen.

Die Fluggesellschaft haftet nicht für die Gewährleistung der Anschlussflüge, wenn für die Beförderung separate Tickets ausgestellt wurden.

11. Der Passagier muss die Anforderungen der staatlichen Regulierung des Reiseverkehrs erfüllen. Der Passagier muss Ein- und Ausreisedokumente vorlegen ebenso wie andere erforderliche Dokumente. Der Passagier muss zum von der Fluggesellschaft angegebenen Zeitpunkt am Flughafen sein oder, wenn keine Zeit angegeben ist, früh genug, um die Formalitäten in Vorbereitung auf den Flug zu erledigen.

Der Passagier darf die Notausgänge nur auf Anweisung der Besatzung in Notsituationen benutzen, die eine Bedrohung für Leben und Gesundheit der Passagiere an Bord darstellen. Aeroflot PJSC behält sich vor, die Kosten der Schäden am Flugzeug und/oder der Verspätung des Fluges vom Passagier einzufordern, die durch das willentliche Öffnen der Notausgänge durch den Passagier und/oder seines/ihres Ignorierens der Anweisungen der Besatzung entstanden sind.

Die Parteien stimmen hiermit zu, dass eine mittlere/starke Intoxikation ebenso wie extreme Hypertonie/Hypotonie einen Gesundheitszustand darstellen, der die Sicherheit des Passagiers selbst und anderer Personen gefährdet, Störungen verursacht und zwangsläufig zu Unannehmlichkeiten für andere Passagiere führt.

Hat ein Mitarbeiter Grund zur Annahme, dass ein Passagier sich in einem der oben genannten Zustände befindet, kann die Fluggesellschaft eine Gesundheitskontrolle verlangen und der Passagier muss die Gesundheitskontrolle absolvieren.

12. Bei der Registrierung muss der Passagier sein gesamtes Gepäck, sein Handgepäck sowie alle mitgeführten Gegenstände vorlegen, die ohne Extragebühr die erlaubte Freigepäck- und Handgepäckmenge überschreiten (die Freigepäck- und Handgepäckmenge sowie die Liste zusätzlich mitgeführter Gegenstände - nachfolgend die Liste von Gegenständen, veröffentlicht auf der Webseite von Aeroflot PJSC).

Wird die Freigepäckmenge überschritten, muss das Übergepäck vom Passagier bezahlt werden. Wird die Freimenge für Handgepäck überschritten (oder dieses entspricht nicht den von Aeroflot PJSC festgelegten Parametern), muss es vom Passagier gemäß den Bedingungen des Tarifs und der Regeln von Aeroflot PJSC für die Beförderung von Passagieren und Gepäck per Luft als eingechecktes Gepäck aufgegeben werden. Wenn als Ergebnis der Registrierung eines Handgepäckstücks als separates Gepäckstück die Freigepäckmenge, festgelegt durch die Bedingungen des Tarifs, der für das Flugticket des Passagiers ausgewählt wurde, überschritten wird, muss dieses Übergepäck vom Passagier bezahlt werden.

Der Beförderer kann den Luftbeförderungsvertrag mit dem Passagier einseitig kündigen, wenn dieser die Bezahlung der Beförderung seines Gepäcks verweigert (einschließlich Handgepäck, das als Gepäck aufgegeben werden muss) in der Höhe und unter den Bedingungen, die im Luftbeförderungsvertrag des Passagiers festgelegt sind, und auch, wenn der Passagier sich weigert, die ihm durch die Föderalen Luftfahrtbeförderungsrichtlinien auferlegten Anforderungen zu erfüllen.

Der Passagier haftet für andere Passagiere oder Dritte, wenn deren Eigentum, Leben und Gesundheit aufgrund der Aktivitäten des Passagiers in Bezug auf die unsachgemäße Beförderung von Handgepäck oder zusätzlich beförderter Gegenstände in der Flugzeugkabine Schaden nimmt.

Der Passagier übernimmt die zivilrechtliche Haftung gegenüber Aeroflot PJSC bei Schäden am Eigentum des Beförderers aufgrund der Aktivitäten des Passagiers in Bezug auf eine unsachgemäße Beförderung von Handgepäck oder zusätzlich beförderter Gegenstände in der Flugzeugkabine.

13. Die Aeroflot Russian Airlines Public Joint-Stock Company bucht die Flugtickets, sobald der Passagier seine persönlichen Daten angegeben hat.

14. Wenn ein Passagier seinen/ihren Flug stornieren möchte, muss der Passagier oder ein Bevollmächtigter des Passagiers Aeroflot PJSC über die einseitige Kündigung des Beförderungsvertrags mittels eine der folgenden Möglichkeiten informieren:

  • a) wenn die Beförderung bei einer Verkaufsstelle, einer Filiale oder einem Büro von Aeroflot PJSC in Russland oder im Ausland gekauft wurde:
    der Passagier bzw. sein/ihr Bevollmächtigter gehen zu der Stelle, bei der die Beförderung gekauft wurde, legen Ausweispapiere und Dokumente zur Bescheinigung der Vollmacht vor und stellen einen Standardantrag auf Rückgabe des Flugtickets;
    wenn es dem Passagier nicht möglich ist, den Antrag bei der ursprünglichen Verkaufsstelle zu stellen, kann der Passagier bzw. sein Bevollmächtigter bei einer Verkaufsstelle, einer Filiale oder einem Büro von Aeroflot PJSC persönlich und unter Vorlage der Originalausweispapiere bzw. der Dokumente zur Bescheinigung der Vollmacht einen Standardantrag stellen sowie einen weiteren Antrag bei der Stelle, bei der die Bezahlung während des Gültigkeitszeitraums des Tickets abgewickelt wurde, um die Rückgabe des Tickets abzuschließen;
  • b) wenn die Beförderung auf der Webseite von Aeroflot PJSC gekauft wurde:
    der Passagier bzw. sein/ihr Bevollmächtigter kontaktieren das Informations- 
und Buchungszentrum, um die Rückgabe des Tickets zu veranlassen;
    der Passagier bzw. sein/ihr Bevollmächtigter gehen persönlich zu einer Verkaufsstelle, einer Filiale oder einem Büro der PJSC Aeroflot und legen die Originalausweispapiere oder die Originalvollmacht vor, um die Rückgabe des Flugtickets zu veranlassen;
  • c) wenn die Beförderung bei einem Agenten gekauft wurde:
    der Passagier oder sein/ihr Bevollmächtigter wenden sich an die Stelle, bei der die Beförderung gekauft wurde, um die Rückgabe des Flugtickets zu veranlassen;
    wenn es dem Passagier nicht möglich ist, den Antrag bei der ursprünglichen Verkaufsstelle zu stellen, kann der Passagier bzw. sein Bevollmächtigter bei einer Verkaufsstelle, einer Filiale oder einem Büro von Aeroflot PJSC persönlich und unter Vorlage der Originalausweispapiere bzw. der Dokumente zur Bescheinigung der Vollmacht einen Standardantrag stellen sowie einen weiteren Antrag bei der Stelle, bei der die Bezahlung während des Gültigkeitszeitraums des Tickets abgewickelt wurde, um die Rückgabe des Tickets abzuschließen;
  • d) der Passagier bzw. sein/ihr Bevollmächtigter senden per Einschreiben eine schriftliche Benachrichtigung an Aeroflot PJSC mit dem ausgefüllten Standardantrag, wobei die Unterschrift des Passagiers (bzw. Bevollmächtigten) unter dem Antrag notariell beglaubigt sein muss, sowie Kopien der Ausweispapiere. In diesem Fall gilt die Beförderung zum Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit) des Eingangs des kompletten Dokumentenpakets bei Aeroflot PJSC als abgelehnt. Nach Empfang wird das Dokumentenpaket zur Stornierung an die zuständige Verkaufsabteilung weitergeleitet. Die Agentur, die Verkaufsstelle, die Filiale oder das Büro erhalten Anweisung, dem Passagier bzw. seinem/ihren Bevollmächtigten den Flugpreis für die ungenutzten Teilstrecken über die Stelle, bei der die Beförderung bezahlt wurde, zu erstatten.

Wurde die Luftbeförderung von einer juristischen Person gekauft, unabhängig vom Verkaufskanal, ist es neben der Stornierung der Beförderung erforderlich, dass der Passagier die Original-Vollmacht für den Erhalt von Geldmitteln vorlegt, beglaubigt durch die Unterschrift des Unternehmenschefs oder einer anderen Person, die ordnungsgemäß durch das Gesetz und die Gründungsurkunde dazu befugt ist, und das Siegel der juristischen Person (falls verfügbar).

Ist es dem Passagier (oder seinem/ihrem Bevollmächtigten) nicht möglich, die Erstattung für die nicht genutzten Teilstrecken dort zu beantragen, wo die Beförderung bezahlt wurde, gilt das Forderungsprüfungsverfahren von Aeroflot PJSC.

15. Weder die Agenten noch die Mitarbeiter und Vertreter der Fluggesellschaft sind berechtigt, eine der hier festgelegten Bestimmungen zu ändern oder zu annullieren.

Wichtig!

HINWEIS: Wenn sich das Ziel der Beförderung oder der Zwischenlandung außerhalb des Abfluglandes befindet, gelten für die Beförderung die Bestimmungen des Abkommens, das die Haftung der Fluggesellschaft beim Tod oder bei Gesundheitsschäden des Passagiers sowie die Haftung für verlorenes oder beschädigtes Gepäck in den meisten Fällen einschränkt.

Hinweis für Passagiere internationaler Flüge in Bezug auf die beschränkte Haftung

Hiermit werden Passagiere, die innerhalb des Ziellandes reisen (oder zwischenlanden) darauf hingewiesen, dass die Bestimmungen des internationalen Beförderungsabkommens (das Montrealer Abkommen von 1999 oder das Warschauer Abkommen von 1929) für die gesamte Beförderung gelten, einschließlich aller Teilstrecken (Etappen), die sich gänzlich innerhalb des Abfluglandes oder Ziellandes befinden.

Findet das Montrealer Abkommen Anwendung, ist der Betrag für die Haftung des Beförderers bei Verursachung des Todes oder von Gesundheitsschäden eines Passagiers auf den im Montrealer Abkommen festgelegten Betrag beschränkt1 (mit Ausnahme der Fälle einer Haftungsbefreiung des Beförderers gemäß Artikel 20 des Montrealer Abkommens).

Die Haftung des Beförderers für Schäden, die durch Tod oder Personenschäden des Passagiers verursacht werden, liegt bei höchstens 160.000 USD2, wenn der Beförderer nachweisen kann, dass:

  • (a) ein solcher Schaden durch Fahrlässigkeit oder eine andere unzulässige Maßnahme oder Untätigkeit des Beförderers, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten verursacht wurde, ODER
  • (b) ein solcher Schaden gänzlich durch Fahrlässigkeit oder andere unzulässige Maßnahmen oder Untätigkeiten einer Drittpartei verursacht wurde.

Bei Anwendung des Warschauer Abkommens:
und wenn der Passagier nicht in/von den Vereinigten Staaten reist und keine Zwischenlandung in den Vereinigten Staaten vereinbart ist, ist die Haftung des Beförderers bei Tod oder Schäden an der Gesundheit des Passagiers in den meisten Fällen auf 10.000 USD oder 20.000 USD oder auf den Gegenwert in der Landeswährung beschränkt, der auf dem aktuellen Bankwechselkurs basiert,
und wenn der Passagier in/von den USA reist oder eine Zwischenlandung in den Vereinigten Staaten vereinbart wurde, ist die Haftung bestimmter Beförderer, die Teilnehmer bestimmter, in den Tarifen aufgelisteter Vereinbarungen sind, bei Tod oder Schäden an der Gesundheit des Passagiers in den meisten Fällen auf den nachgewiesenen Schaden beschränkt, beträgt jedoch unter keinen Umständen mehr als 75.000 USD pro Passagier; die Verantwortung gemäß der angegebenen Limits gilt unabhängig davon, ob die Schuld des Beförderers nachgewiesen wurde (siehe Hinweis).

Die Liste der Fluggesellschaften, die Vertragspartner dieser Sondervereinbarungen sind, liegt in allen Verkaufsstellen der Fluggesellschaft vor und kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.

Passagiere, die einen zusätzlichen Versicherungsschutz wünschen, erhalten diesen im Allgemeinen von einem Versicherungsunternehmen. Dieser zusätzliche Versicherungsschutz bleibt von den Haftungsbeschränkungen gemäß dem internationalen Beförderungsabkommen und anderen Sondervereinbarungen der Beförderung unberührt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Beförderer 
oder einem Vertreter der Versicherungsgesellschaft.

Treten Sie mit einem bestimmten Beförderer in Kontakt, um weitere Informationen über die Haftungsbeschränkungen für eine bestimmte Luftbeförderung zu erhalten. Sind mehrere Beförderer involviert, erhält der Passagier die Informationen über die entsprechenden Haftungsbeschränkungen bei den jeweiligen Beförderern.

BITTE BEACHTEN SIE: Die Haftungsbeschränkung von 75,000 USD schließt alle rechtlichen Kosten und Auslagen ein, soweit diese nicht durch separate Erstattungsbedingungen gemäß der Gesetzgebung des Landes geregelt sind, in dem der Rechtsstreit verhandelt wird. In diesem Fall beschränkt sich die Haftung ohne Berücksichtigung der rechtlichen Kosten und Auslagen auf 58.000 USD.

 

1 Gemäß dem Montrealer Abkommen von 1999 liegt die Haftungsbeschränkung bei 113.100 Sonderziehungsrechten, 
was etwa 160.000 USD entspricht. Den exakten Wechselkurs für die Umrechnung der Sonderziehungsrechte 
in US-Dollar finden Sie auf der offiziellen Webseite des Internationalen Währungsfonds.

2 Den Wechselkurs für die Umrechnung der Sonderziehungsrechte in US-Dollar finden Sie auf der offiziellen Webseite des Internationalen Währungsfonds.

Hinweis zur Haftungsbeschränkung für die Beförderung von Gepäck

Mit Ausnahme der Fälle, in denen ein Passagier vorab erklärt, dass sein Gepäck wertvoll ist und die geltenden Zusatzgebühren bezahlt, ist die Haftung der Fluggesellschaft bei den meisten internationalen Beförderungen (einschließlich der Teilstrecken eines internationalen Flugs im Inland) wie folgt beschränkt:

  • findet das Montrealer Abkommen Anwendung, liegt die Höhe der Haftung bei etwa 1.600 USD pro Passagier3;
  • findet das Warschauer Abkommen Anwendung, liegt die Höhe der Haftung bei etwa 9,07 USD pro Pfund (20 USD pro Kilo) an aufgegebenem Gepäck und bei 400 USD für nicht aufgegebenes Gepäck pro Passagier
  • Befinden sich der Abflugort und der Zielort in den USA, schreiben die geltenden Föderalen Regeln vor, dass die Haftung der Fluggesellschaft für das Gepäck mindestens 2.800 USD pro Passagier beträgt

Bestimmte Gegenstände müssen als wertvoll deklariert werden. Nicht alle Fluggesellschaften übernehmen die Haftung für die Beförderung empfindlicher, wertvoller oder verderblicher Güter. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrer Fluggesellschaft.

 

3 Die Höhe der Haftung wird durch das Montrealer Abkommen festgelegt und entspricht 1.131 Sonderziehungsrechten. Den exakten Wechselkurs für die Umrechnung der Sonderziehungsrechte in US-Dollar finden Sie auf der offiziellen Webseite des Internationalen Währungsfonds.

Re geln für die Pas s agier- und Ge päckbe förderung von Aeroflot PJSC