Import- und Zollgesetze

Durchführungsbestimmungen von Sicherheitskontrollen vor und nach dem Flug am Flughafen

Sehr geehrte Fluggäste!

ZOLLERKLÄRUNG

Details siehe

Entsprechend der Anlage № 1 der durch den Befehl des Transportministeriums der Russischen Föderation vom 25. Juli 2007 № 104 verabschiedeten Durchführungsbestimmungen von Sicherheitskontrollen vor und nach dem Flug ist die Mitnahme folgender gefährlicher Stoffe und Gegenstände im aufgegebenen Gepäck oder im Handgepäck verboten:

  • Explosivstoffe;
  • Sprengmittel und damit gefüllte Gegenstände;
  • Druck- und Flüssiggase;
  • leicht entflammbare Flüssigkeiten;
  • leicht entzündliche Stoffe;
  • Oxidierende Stoffe und organische Peroxyde;
  • Giftige (toxische) Stoffe;
  • Radioaktive Stoffe und Gegenstände;
  • Ätzende und Korrosion hervorrufende Stoffe;
  • Giftige Stoffe und chemische Kampfstoffe;

Erlaubt ist die Mitnahme folgender Stoffe und Gegenstände durch die Besatzungsmitglieder und Fluggäste an Bord des Flugzeuges unter Einhaltung entsprechender Anforderungen:

  • im aufgegebenen Gepäck in Fracht- und Gepäckräumen des Flugzeuges ohne Zugangsmöglichkeit der Fluggäste zum Gepäck für die Dauer des Fluges:
    • Armbrust /Schnäpper, Unterwassergewehre, Säbel, Handbeile, Reißer, Jatagane, Pallasche, Schwerter, Degen, Bajonette, Dolche, Messer: Jagdmesser, Schnappmesser, Schlossmesser, Waffenimitate jeder Art;
    • Haushaltsmesser (Scheren) mit der Klinkenlänge über 60 mm; alkoholische Getränke mit mehr als 24 Vol.-%, aber weniger als 70 Vol.-% in Behältern von maximal 5 l, in der Einzelhandelverpackung - maximal 5 l pro Person;
    • Flüssigkeiten und alkoholische Getränke mit maximal als 24 Vol.-%;
    • Spraydosen zu Sportzwecken und für den persönlichen Gebrauch, die Sprühventile der Spraydosen müssen durch eine Kappe oder eine andere geeignete Vorrichtung geschützt sein, um die versehentliche Freisetzung des Inhalts zu verhindern, in Behältern von maximal 0,5 kg oder 500 ml - maximal 2 kg oder 2 l pro Person;
  • im Handgepäck der Fluggäste:
    • medizinisches Thermometer für den persönlichen Gebrauch, nur eines pro Person erlaubt;
    • Druckmessgerät mit Quecksilber in der Schutzhülle aufbewahrt, nur eines pro Person erlaubt;
    • Barometer oder mit Quecksilber in der luftdichten Verpackung und mit Siegel des Absenders versehen;
    • Einwegfeuerzeug, nur eines pro Person erlaubt;
    • Trockeneis, wenn es zur Verpackung verderblicher Artikel eingesetzt wird - maximal 2 kg pro Person;
    • 3% Wasserstoffperoxyd – maximal 100 ml pro Person;
    • Flüssigkeiten, Gels und Sprays ohne Sekundärgefahr: in Behältern von maximal 100 ml (oder vergleichbaren Volumen anderer Messeinheiten), verpackt in einer fest verschließbaren Plastiktüte mit Maximalvolumen von 1 l - nur eine Tüte pro Person erlaubt.

Flüssigkeiten in Behältern mit dem Volumen von über 100 ml dürfen nicht befördert werden, auch wenn der Behälter nur teilweise gefüllt ist.

Ausnahmen stellen bei der Beförderung Medikamente, Babynahrung und diätische Sonderkostanforderungen dar.

Duty Free Artikel, die an Flughäfen oder an Bord von Flugzeugen erworben wurden, dürfen in einer versiegelten Tüte mitgeführt werden, was die Zugangidentifikation zum Tüteninhalt während des Fluges sichert, sofern ein Kaufbeleg vom selben Tag vorliegt und die Versiegelung der Artikel von der Duty Free Verkaufsstelle vorgenommen wurde.

Die Flughafenverwaltung, die Fluggesellschaften und Betreiber sind berechtigt, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen auf Fluglinien mit erhöhtem Gefahrrisiko einzuführen, was das Beförderungsverbot für diese Gegenstände zur Folge hat:

  • Korkenzieher;
  • Injektionsnadeln (sofern keine medizinische Begründung vorliegt);
  • Stricknadeln;
  • Scheren mit Klingenlänge von über 60 mm;
  • klappbare (ohne Fixierung) Reise- und Taschenmesser mit Klingenlänge von über 60 mm.

* Bestimmungen zur Waffenbeförderung auf Aeroflotflügen

  • Bei der Flugreservierung und Check-In eines Fluges der OAO „Aeroflot“ soll der Fluggast über seine Absicht, Waffen im Gepäck zu transportieren, die Mitarbeiter der Fluggesellschaft informieren.
  • Der Waffen befördernde Fluggast hat zum Check-In spätestens eineinhalb Stunden vor dem Abflug zu erscheinen.
  • Bei der Beförderung der Waffen auf dem Gebiet der Russischen Föderation hat der Fluggast den entsprechenden Waffenschein mitzuführen.
  • Bei der Ein-/Ausfuhr der Waffen in die/aus der Russischen Föderation sowie bei dem Transit auf dem Gebiet der Russischen Föderation hat der Fluggast eine Genehmigung für die Ein-/Ausfuhr der Waffen mitzuführen, welche von der zuständigen Behörde des Innenministeriums ausgestellt wird.
  • Ausländischen Staatsbürgern entsprechend dem Waffengesetz:
    • ist erlaubt Einfuhr auf das Gebiet der Russischen Föderation von Sport- und Jagdwaffen, vorausgesetzt eine gültige Einladung von der juristischen Person mit einer Jagdlizenz, ein gültiger Jagdvertrag mit dieser juristischen Person oder eine Einladung zur Teilnahme an Sportveranstaltungen mit entsprechender Genehmigung des Innenministeriums;
    • ist verboten Einfuhr auf das Gebiet der Russischen Föderation und Benutzung auf dem Gebiet der Russischen Föderation aller Arten, Typen und Modelle der Waffen zur Gewährleistung der persönlichen Sicherheit, zum Schutz des Lebens und der Gesundheit anderer Personen, ihres Eigentums, zur Begleitung von Frachten sowie mit anderen oben nicht erwähnten Zielen, sofern dies nicht einzelnen internationalen Verträgen der Russischen Föderation geregelt ist.
  • Am Flughafen des Abflugortes wird die Waffe zwingend zur vorläufigen Aufbewahrung für die Dauer des Fluges aufgegeben und deren Besitzern erst am Flughafen des Ankunftsortes wieder ausgehändigt.
  • Waffenimitationen (Pistolen, Revolver, Gewehre, Karabiner, Maschinenpistolen, Elektroschocker usw.) dürfen in Flugzeugkabinen nicht befördert werden.
  • Die Beförderung der Waffenimitationen ist ausschließlich im aufgegebenen Gepäck erlaubt.
  • Die Waffen werden zur Beförderung ausschließlich im ungeladenen Zustand in der Verpackung des Fluggastes (Hüllen, Taschen, Spezialbehälter, Koffern, Futteralen) angenommen, welche die Sicherheit und Unversehrtheit der Waffen garantieren. Dabei sollen Waffen und Munition getrennt verpackt werden.
  • Pro Fluggast dürfen höchstens 5 kg Munition zum eigenen Gebrauch mitgenommen werden.
  • Die Beförderung per Luft der Munition für Gaspistolen ist verboten.

Informationen für Fluggäste, welche in die/aus den/durch die USA reisen

Gemäß den Bestimmungen der Transportation Security Administration (TSA) sind Sie verpflichtet, Ihren vollständigen Namen, Ihr Geburtsdatum und Ihr Geschlecht zur weiteren Bearbeitung der Passagierlisten gemäß gesetzlichen Vorschriften der USA anzugeben. Sie können Sie ebenfalls Ihre Redress Number angeben (sofern vorhanden).

Falls Sie nicht vollständige Informationen (Ihren vollständigen Namen, Ihr Geburtsdatum und Ihr Geschlecht) angeben, kann Ihnen die Beförderung oder die Berechtigung zum Betreten des Einsteigebereiches verwehrt werden. Die TSA kann die von Ihnen bereitgestellten Daten im Rahmen ihres veröffentlichten Dokumentationssystems mit Strafvollzugsbehörden, Nachrichtendiensten und anderen Organisationen austauschen. Weitere Informationen über die Transportsicherheit in den USA finden Sie auf der Website der TSAwww.tsa.gov.