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Aeroflot-Geschichte

Als offizieller Geburtstag der zivilen Luftflotte Russlands gilt der 9. Februar 1923.

An diesem Tag verabschiedete der Sowjet für Arbeit und Verteidigung die Erlasse „Über die Organisationen eines Sowjets für zivile Luftfahrt“ und „Über die Übergabe der technischen Überwachung der Fluglinien an die Hauptverwaltung der Luftflotte“.

In den zwanziger Jahren, nach Beendigung des Ersten Weltkriegs, wurde die Luftfahrt in den europäischen Ländern zunehmend für friedliche Zwecke, das heißt zur Beförderung von Passagieren, Post und Gütern eingesetzt. Auch Russland blieb hinter seinen Nachbarn nicht zurück. Besonderen Wert wurde den Verbindungen mit dem Ausland beigemessen. Zivilflüge ins Ausland wurden hauptsächlich auf umgerüsteten Militärmaschinen durchgeführt.

Am 1. Mai 1922 wurde die erste internationale Fluglinie Moskau-Königsberg (damals war Ostpreußen ein Teil Deutschlands) in Betrieb genommen. Später wurde diese Fluglinie bis nach Berlin verlängert.

Am 15. Juli 1923 eröffnete die erste regelmäßige Inlandsverbindung Moskau - Nischni Nowgorod.

In den 30-er Jahren stellte sich die Luftfahrtindustrie der Sowjetunion bereits als ein großer und komplizierter Komplex an Betrieben, Konstruktionsbüros, wissenschaftlichen Forschungsinstituten usw. dar. Und die Flugzeuge von A. N. Tupolew, S. W. Iljuschin und O. K. Antonow prägten eine ganze Epoche des Weltflugzeugbaus. Die Piloten, insbesondere die auf den internationalen Linien fliegenden, erschlossen sich erfolgreich eine neue völlig Luftflotte..

Am 25. Februar 1932 wurde die Hauptverwaltung für zivile Luftfahrt (GU GWF) gegründet und als offizieller Name für die Zivilluftfahrt der Sowjetunion die Abkürzung Aeroflot eingeführt.

In der Vorkriegszeit nahmen die Fluglinien der Aeroflot einen wichtigen Platz in der sowjetischen Wirtschaft ein.

Während des Zweiten Weltkriegs verteidigten auch die Piloten der Aeroflot ihre Heimat, wobei sie sich durch große Professionalität und Mut auszeichneten. Sie führten besonders wichtige Flüge zur Front, ins Hinterland des Feindes, im In- und Ausland durch. Die regelmäßigen internationalen Fluglinien wurden aber auch in dieser schweren Zeit nicht eingestellt.

Nach dem Krieg wurde der internationale Luftverkehr aktiv erneuert und erweitert. Es wurden neue, verbesserten Flugzeugtypen, wie die Iljuschin IL-12 und IL-14, in Betrieb genommen.

Die Inbetriebnahme des weltweit ersten Düsenflugzeugs Tupolew Tu-104 auf nationalen und internationalen Linien durch die Aeroflot im Jahre 1956 wurde als herausragendes Ereignis von Weltbedeutung bewertet.

1957 absolvierte das im Konstruktionsbüro „S. Iljuschin“ entwickelte Turboprop-Passagierflugzeug Iljuschin IL-18 seinen Jungfernflug.

Im August 1959 wurde in Moskau der Flughafen „Scheremetjewo“ eröffnet, dessen Hauptzweck die Abwicklung internationaler Flüge wurde.

Zum Ende der 50er Jahre wurde das damals größte Flugzeug, die Tupolew Tu-114, ein Turboprop-Flugzeug mit wirtschaftlicheren Triebwerken, erprobt und von der Aeroflot auf regelmäßigen Flugverbindungen eingesetzt. Später wurde es auf Langstreckenflügen durch die neue sowjetische Iljuschin IL-62 ersetzt.

Im Januar 1971 wurde auf der Basis der Transportverwaltung für internationale Fluglinien die Hauptverwaltung für internationalen Flugverbindungen der Aeroflot (ZUMWS) geschaffen., die das einzige Unternehmen war, dass internationale Flüge unter der Bezeichnung Aeroflot - Sowjetische Fluglinien durchführte.

1978 absolvierte das Frachtflugzeug Iljuschin IL-76 seinen ersten Auslandsflug, das bis heute regelmäßig weltweit Güter für seine Kunden befördert.

1980 wurde Aeroflot zum offiziellen Flug-Partner der XXII. Olympischen Spiele in Moskau ernannt. Für den Empfang von Sportlern aus aller Welt und Gästen der Hauptstadt wurde der neue internationale Flughafen „Scheremetjewo-2“ gebaut, der in der Lage ist, gleichzeitig 31 Flugzeuge jeden Typs abzufertigen. Am 6. Mai 1980 fand seine offizielle Eröffnung statt.

Im Jahre 1991, nach dem Zerfall der Sowjetunion, wurden in den früheren Sowjetrepubliken eigene Fluggesellschaften gegründet. Unsere Gesellschaft wurde zum Rechtsnachfolger des Namens Aeroflot und der Handelsmarke der internationalen Luftfrachtgesellschaft der ehemaligen UdSSR. Im Juni des gleichen Jahres wurde die Produktions- und Handelsvereinigung „Aeroflot - Sowjetische Fluglinien“ gegründet, die am 28. Juli 1992 in Aeroflot - Russische internationale Fluglinien Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Zu dieser Zeit begann die Fluggesellschaft auch ausländische Technik einzusetzen. Die ersten Maschinen ausländischer Produktion waren geleaste Airbus A310-300. Zwei Jahre später wurden Flugzeuge des Typs Boeing 767-300 in die Flotte aufgenommen, die strengste Ökologie- und Schallschutzauflagen erfüllen.

Im Jahr 1994 erwarb die Fluggesellschaft für interkontinentale Flüge neue russische Maschinen der dritten Generation, Iljuschin IL-96-300, die die ICAO-Lärmschutznormen vollständig erfüllen. Ende 1995 leaste Aeroflot Frachtmaschinen vom Typ McDonell Douglas DC-10-30F für Langstreckenverbindungen.